Gescheiterte Kindeserziehung – So macht man es richtig ;-)
Kinder zu erziehen ist Schwerstarbeit!“ Die Eltern müssen am Ball bleiben und dürfen sich keine Schwächen leisten. Das Leben von perfekten Eltern sieht daher vor, die Kinder perfekt zu erziehen. Es soll sogar vorkommen, dass das funktioniert. Oder….?
Wie heißt es doch so schön: „Wir müssen vorleben!“ Nun, da im Alter bis zu 21 Jahren der Cortex eines Heranwachsenden bekanntlich gefühlbetonter funktioniert (iss alles sooo unfair!) als bei Erwachsenen und bei unterlassenem Gegensteuern der Erziehungsberechtigten sich der Pubertierende mit Sicherheit zu einem Jammerlappen entwickeln wird, möchte ich Ihnen eine kleine Hilfestellung in Sachen Erziehung offerieren.
„Nehmen Sie dem nicht funktionieren zu Erziehenden, ob er nun will oder nicht alles weg, was ihm lieb und teuer ist. Angefangen vom bespielbaren Obst (Apple-PC), bis hin zum Fernsehsack mit angeklebter Wii-Konsole in dem er vermeintlich festklebt. Legen Sie die Kostbarkeiten an einen sicheren Ort, den er nicht knacken kann (ich nehme den Kofferraum meines Autos und trage die Schlüssel bei mir) und machen Sie eine klare Ansage: „Wenn DU nicht in fünf Minuten gestriegelt und gewaschen im Garten stehst, die Hundehaufen beseitigt hast und der Rasen gemäht ist, bekommst du – Punkt 1 – nix zu Essen, Punkt 2 – nichts mehr zurück von dem was Dir Spaß macht!“
Das funktioniert – nicht sofort – aber es geht.
Wenn Sie aber weiterhin hinter den Machos herräumen und auch noch das Zimmer saugen, statt die Kids in die Schranken zu weisen, erwarten Sie nicht bedauert zu werden. Es ist nicht einfach und funktioniert auch nicht sofort. Wenn Sie aber konsequent bleiben und das durchziehen, ohne Schwäche zu zeigen, brauchen Sie bald keine Spülmaschine mehr selbst auszuräumen und der Rasen wird auch gemäht sein ohne das Sie selbst einen Finger gerührt haben. Aber wie gesagt, das ist manchmal anstrengender als selbst die Hausarbeiten zu erledigen – das wird wohl auch der Grund sein, warum viele Eltern an der Erziehung ihre Kinder scheitern.
Nach dem Motto:
- Erst nachgeben, dann aufgeben“
- Nach Ankunft verzogen!
- Erst ziehen wir sie frech, dann werden sie auch noch groß“
Es ist leider in der Praxis so, dass die Eltern mittlerweile zu Sklaven Ihrer Kinder werden. Aber das ist ein Thema, dass würde nun ausufern, darüber im Detail zu berichten. Fakt ist, wenn die Eltern nicht gegensteuern, wird das Kind nie freiwillig aufhören das zu machen, wozu es gerade Bock hat und wenn es eben nur chillen ist oder wie wir früher gesagt bekamen, rumhängen und Löcher in die Luft starren.
Wer zu viel chillt verblödet.
„Ich weiß wie pubertierende Mädchen funktionieren! – Sie tragen ein Schild auf der Stirn mit der Aufschrift: „Wegen Umbau geschlossen!“
Schlagworte:Erziehung, Kinder, Pubertät
Trackback von Ihrer Seite.